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Die Taktik-Stimmen zum 1. Spieltag (Teil 1)

Welcher Coach war unzufrieden mit der Leistung seines Teams, welche Probleme hat er ausgemacht? Wer war glücklich mit der Performance? Taktikfuechse.de fasst die Taktik-Stimmen zum ersten Spieltag zusammen.

Niko Kovac (FC Bayern): "Die Punkteteilung ist etwas glücklich für Hertha BSC. Trotzdem haben sie es gut verteidigt. Wir haben viele klare Chancen liegen lassen. Bevor Hertha auf Viererkette umgestellt hat, hätten wir schon den finalen Pass besser spielen können, die Situationen besser ausspielen können. Wir haben auf ein Tor gespielt. Auch im Ballbesitz. Aber wir hatten heute nicht das Quäntchen Glück. Wir müssen beim 1:1 den Gegner zu schnellen Entscheidungen zwingen, aus dem Block raustreten, wir hatten Überzahl."

Ante Covic (Hertha BSC): "Wenn du in München spielst, weißt du, dass du nicht diese Dominanz ausstrahlen kannst, wie du sie gern hättest. Nach dem 0:1 haben wir umgestellt von 3-5-2, weil die Bayern zu dominant am Flügel waren, wir hatten einfache Flügelbesetzung. Dann wurde es aus dem 4-3-3 wesentlich besser. Wir haben Grujic etwas weiter vorgezogen auf die 8, dadurch hatten wir beim zweiten Tor einen guten Laufweg in die Tiefe. Trotzdem hast du natürlich einige glückliche Momente."

Marco Rose (Borussia Mönchengladbach): "Es waren vor allem in der zweiten Halbzeit viele positive Ansätze dabei: Wir hatten einige gute Ballgewinne und wollten schnell die Tiefe finden. Es war aber noch nicht oft genug. Insgesamt haben wir aber wenig zugelassen. Inhaltlich geht es darum, dass wir noch schneller Vertikalität in unser Spiel bringen wollen, sei es im Positionsspiel oder im Umschaltspiel. Es ist ein Prozess."

David Wagner (Schalke 04): "Die beiden Mannschaften haben sich gegenseitig bekämpft und gepresst. Es waren zwei Teams mit ähnlichem Spielstil. Es gab viele Zweikämpfe, viel Pressing und Gegenpressing. Es ist dann meist so, dass viel zwischen den Strafräumen stattfindet. Beide Mannschaften haben sehr klar und leidenschaftlich verteidigt."

Florian Kohfeldt (Werder Bremen): "Wir hatten enorm viel Spielkontrolle, wussten um die Konterstärke der Fortuna und haben das über ganz lange Zeit sehr gut abgesichert. Beim zweiten Gegentor haben wir zu sehr die spielerische Lösung gesucht statt den Ball wegzuknallen. Aber wir hatten extrem viele Torchancen, nur Fortuna war sehr effektiv. Wir hätten drei bis vier Tore mehr machen müssen, hätten mindestens ein Gegentor verteidigen können."

Friedhelm Funkel (Fortuna Düsseldorf): "Wir hatten deutlich weniger Spielanteile, aber waren sehr effizient. Nach der Führung wollten wir weiter nach vorn spielen, wollten aber nicht offen werden, weil wir wissen, wie schnell und passsicher die Bremer sind. Wir müssen besser Fußball spielen, haben noch viel Arbeit vor uns."

Peter Bosz (Bayer Leverkusen): "In der ersten Halbzeit hatten wir fast gar keine Kontrolle, wir waren nicht kompakt. Es war schwierig mit dem mutigen Spiel von Paderborn. In der zweiten Halbzeit waren wir kompakter, im Ballbesitz eher ruhiger. Aber man kann mit der Leistung nicht zufrieden sein. Wir haben Paderborn analysiert, wir wussten, dass Räume da sein werden. Im Ballbesitz war großer Raum da, wenn wir das erste Pressing überspielt haben. Aber das haben wir nicht gut gemacht, sowohl nicht im Ballbesitz als auch gegen den Ball. Wir wollten keinen offenen Schlagabtausch, aber genau das ist passiert."

Steffen Baumgart (SC Paderborn): "Wir haben unseren Fußball umgesetzt, wie wir uns ihn vorstellen. Das ist wichtig für uns. Die Tore von Leverkusen waren herausragend herausgespielt. Wichtig war, dass wir dran bleiben. Wir haben leistungsmäßig bestanden. Was noch fehlt, ist die Ruhe, den einen oder anderen Ballgewinn auszuspielen. Dass man mit Leverkusen nicht in allen Spielphasen mithalten kann, wird anderen Teams auch noch passieren. Wir wollten einen offenen Schlagabtausch, das haben wir provoziert. So wollen wir den einen oder anderen Gegner knacken."

Tags: Bundesliga, Trainer, Stimmen zum Spiel

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