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Borussia Dortmund

Die Taktik-Stimmen des 5. Spieltags (Teil 2)

Auf Teil 1 folgt Teil 2. Julian Nagelsmann sticht mal wieder mit besonders inhaltlichen Aussagen heraus. Aber auch einige andere Trainer hatten spannende Dinge zu analysieren. Wir haben die Stimmen des Spieltags zusammengefasst.

Die Taktik-Stimmen zum 2. Champions-League-Spieltag

Die Taktik-Stimmen zu den Champions-League-Ausflügen der deutschen Teams sind da. So viel vorweg: Es wurde nicht weniger preisgegeben als im Bundesliga-Alltag...

Die Taktik-Stimmen zum 4. Spieltag (Teil 2)

Die Taktik-Stimmen Teil zwei sind da. Was hatten Lucien Favre, Peter Bosz oder auch Marco Rose nach den Spielen taktisch zu erzählen? Wir verraten: so einiges.

Effzeh zeigt: So ist der Favre-Fußball zu knacken

Wer hat behauptet, dass sich Geschichten nicht wiederholen würden? Köln zeigte dem BVB über weite Strecken, was diese Saison auf ihn zukommen könnte. Die Geißböcke konterten Favres Matchplan mit viel Körperlichkeit und Intensität. Dann griff der Schweizer wie schon vergangene Woche ins Spiel ein - und sorgte für die Wende. Ruhig geschlafen haben wird er nach dem Fight am Freitagabend wohl trotzdem nicht. Denn Köln legte offen, wie das Favre-System zu knacken sein könnte.

FC Barcelona: stark, aber nicht unverwundbar

Das Wunderkind Ansu Fati begeistert Barcelona. Beim 5:2-Sieg gegen Valencia glänzt aber auch Luis Suarez. Dortmund ist dennoch keineswegs chancenlos.

Spieler des Spieltags: Thomas Delaney

Man kann wohl unbehelligt sagen: Thomas Delaney ist zurück. Vor dem vierten Spieltag hatte der Däne nur 45 Minuten Einsatzzeit bekommen. Zu stark war die Vorbereitung von Julian Weigl auf der Sechs. Doch Delaney blieb geduldig, erhielt seine Chance und nutzte sie. Gegen Leverkusen avancierte er zum Mann des Spiels, arbeitete beispiellos gegen Mann und Ball. Delaney als reinen Defensivspieler abzustempeln, wäre dennoch zu kurz gegriffen. Er mag zwar nicht der kreativste aller Köpfe im BVB-System sein. Aber er macht viele kleine Dinge gut. Delaney ist ein Spieler für die Details. Das stellte er am Samstag eindrucksvoll unter Beweis.

Taktik oder Mentalität: Was macht dem BVB wirklich zu schaffen?

Eigentlich sollte man meinen, die Anspannung könnte kaum größer sein als vor einem Spiel gegen den FC Barcelona. Doch abfallen sollte sie beim BVB auch nach dem 0:0 gegen den katalanischen Riesen nicht. Wie schon gegen Leverkusen hatte die Mannschaft von Lucien Favre deutlich gemacht: Gegen den Ball gehört sie zu den Besten Europas. Aber nun wollte Fußball-Deutschland wissen: Wie würde Dortmund seine erste Ballbesitzaufgabe nach dem Debakel bei Union Berlin meistern? So viel vorweg: Der BVB konnte in Frankfurt nicht widerlegen, dass die Pleite beim Aufsteiger nur ein Ausrutscher war. Die Symptome blieben. Doch die Ursache ist weiter ungeklärt.

Taktik-Kniff der Woche: Unions Fischer spielt die Favre-Deckung aus

So verrückt es nach einem 3:1 gegen Borussia Dortmund klingen mag: Eine taktische Meisterleistung war Union Berlins Auftritt am Samstagabend nicht. Der Aufsteiger hielt vielmehr mit Kampfgeist dagegen und profitierte gleichzeitig von schwachen Dortmundern. Dass Union das Mittelfeld nicht immer ganz dicht hielt, fiel kaum ins Gewicht. Der BVB fand die Räume nicht und wenn doch putzten die Eisernen die Angriffe meist am Strafraum weg. Ohne einen kleinen Taktik-Kniff wäre Union aber wohl dennoch nicht auf der Siegerstraße gelandet. Schließlich traf Bülter nach einer perfekt einstudierten Eckballvariante zum 1:0. Urs Fischer und sein Trainerteam verpassten Dortmunds Standardverteidigung damit endgültig das Schild "Großbaustelle". Denn nach Kölns Achim Beierlorzer ist der Schweizer nun schon der zweite Coach, der Dortmunds schläfriges Standardverhalten für sich zu nutzen wusste. Underdogs besinnen sich eben auf ihre Mittel. 

Taktikfuchs der Woche: Die Ruhrpott-Raute gewinnt

Wir lassen Träume wahr werden. Nach Lucien Favre und Julian Nagelsmann darf sich nun jemand Neues „Taktikfuchs der Woche“ schimpfen. Wer das ist, verraten wir natürlich erst am Ende des Textes. Aber bevor jemand vor Aufregung platzt: Einen kleinen Hinweis bekommt ihr durch die Headline.

Zusätzlich zum neuen Titelträger gibt es übrigens einen kleinen Debütantenball im Ranking. Lesen lohnt sich. Hoffentlich.

Tikinaccio? Wir haben Fragen, Herr Favre!

Es ist ein schwieriges Unterfangen, Lucien Favres Ärger nach der Pleite gegen Union Berlin in Worte zu fassen. Nur so viel: Der Schweizer warf seiner Mannschaft vor, unnötigerweise in Hektik verfallen zu sein. „Nach dem 1:1 müssen wir geduldig weiter spielen, irgendwann kommt die Situation“, so der 61-Jährige. Die Kritik allein darauf zu reduzieren, wäre allerdings zu kurz gegriffen. Auch Favre selbst muss sich hinterfragen. Was wir nun von ihm wissen wollen.

Tikinaccio? Wir haben Fragen, Herr Favre! (Teil 2)

Es ist schwierig, Favres Ärger nach der Pleite gegen Union Berlin in treffende Worte zu verpacken. Nur so viel: Der Schweizer warf seiner Mannschaft vor, unnötigerweise in Hektik verfallen zu sein. „Nach dem 1:1 müssen wir geduldig weiter spielen, irgendwann kommt die Situation“, so der 61-Jährige. Die Kritik allein darauf zu reduzieren, wäre allerdings zu kurz gegriffen. Auch Favre selbst muss sich hinterfragen. Was wir nun von ihm wissen wollen. Teil 2.

Typisches Favre-Näschen beim Kantersieg

5:1 gegen Augsburg: Gleich am ersten Spieltag konnte Borussia Dortmund ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung München senden. Allerdings: Was nach einem schwarzgelben Spektakel klingt, in dem Lucien Favre seine angriffslustige Offensive von der Leine gelassen hat, war in Wahrheit ein recht risikoarmer BVB-Auftritt. Denn es bleibt dabei, dass Favre auch im Ballbesitz viel an seine Defensive denkt.

Zwischen Kantersieg und Aufsteigerpleite: Wie gut ist dieser BVB wirklich?

Ist die Welt in Dortmund jetzt wieder in Ordnung? Nach der Pleite bei Underdog Union Berlin hatten auch wir gefordert: Lucien Favre muss sich hinterfragen. Das 4:0 gegen einen vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe sollte nun der Beleg sein: Er hat die richtigen Schlüsse gezogen. Und tatsächlich: Beim BVB griffen dieses Mal viele Rädchen ineinander. Taktik, Strategie und Personal stimmten. Aber lieferte der Kantersieg auch Antworten auf die Fragen, die das Union-Spiel aufgeworfen hatte? Schließlich verlangte Leverkusen dem BVB ganz andere Themen ab als der Aufsteiger. Ein paar Fragzeichen wird Dortmund deshalb wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt loswerden können. Nämlich dann, wenn Gegner mit einem anderen Spielcharakter warten als die Werkself.