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SC Freiburg

Die Taktik-Stimmen zum 4. Spieltag (Teil 1)

Taktikfuechse.de hat mal wieder die Ohren gespitzt: Was haben die Trainer nach dem vierten Spieltag taktisch so von sich gegeben? Wir wissen es.

Die Taktik-Stimmen zum 5. Spieltag (Teil 1)

Welche Trainer waren mit den Leistungen ihrer Teams zufrieden, wo gab es Probleme? Taktikfuechse.de hat gut zugehört und die Taktik-Stimmen des fünften Spieltags zusammengefasst.

Drei Engel für Freiburg: Koch, Lienhart & Schlotterbeck im Spieler-Check

Ömer Toprak und Weltmeister Matthias Ginter sind in diesem Jahrzehnt wohl die beiden bekanntesten Innenverteidiger mit Freiburger Vergangenheit. Doch auch nach dem letzten Abstieg (2014/15) konnte man beim SC ein paar interessante Spieler auf dieser Position beobachten, von denen zwei auch schon wieder abgegeben wurden. Vor der letzten Saison verließ der spektakuläre Zweikämpfer Çağlar Söyüncü für viel Geld die Bundesliga und wechselte zu Leicester City, wo er nach einer schweren ersten Saison nun auch Spielzeit bekommt. Marc Oliver Kempfs Vertrag lief zu diesem Zeitpunkt aus und seitdem ist er wichtiger Bestandteil der Innenverteidigung des VfB Stuttgart. Und trotz dieser namhaften Abgänge ist die Freiburger Innenverteidigung keine Problemposition der Mannschaft. Vielmehr hat Christian Streich das Luxusproblem, ehemalige Stammspieler auf die Bank setzen zu müssen. Doch wer sind die drei jungen Innenverteidiger, die sich bisher in der Startaufstellung wiederfanden, während das Innenverteidigerpaar der letzten Saison – Heintz und Gulde (war verletzt) – nicht eingesetzt wurde?

Dies ist eine Gastanalyse des Twitter-Taktikers Mischa. Hier geht es zu seinem Profil: https://twitter.com/ZerstreuungFuss. Der Artikel wurde von unserer Redaktion durch das Köln-Spiel ergänzt. 

Fehleranfällig, aber schön: das Breisgauer Mini-Ballbesitzteam

Über Christian Streichs Chamäleon-Taktik ist in den letzten Wochen viel geschrieben worden. Und wie sollte es anders sein: Der kauzige Fußball-Lehrer setzte sie auch gegen den 1. FC Köln ein. Streich packte in der ersten Halbzeit ein 4-4-2 aus, das die Grundordnung des Effzeh kontern sollte. In der Pause malte er dann wieder die bekannte Dreierkette an die Taktiktafel. Der Grund: Mit drei Innenverteidigern wollte Streich besser gegen die gefährlichen Flanken auf Modeste abgesichert sein. Offensiv aber hatte er seiner Mannschaft von Beginn an eine selbstbewusste Marschroute an die Hand gegeben. Mit sechs Zählern im Rücken bewies Freiburg deutlicher als zuvor, dass in ihr eine kleine Ballbesitzmannschaft steckt. Und das ausgerechnet gegen die ausgewiesene Pressingmaschine der Geißböcke. Doch: War Freiburgs Spiel am Ende nur nett anzusehen? Immerhin setzte es gegen Köln die erste Saisonniederlage. Ein Blick auf einen Bundesligisten mit spanischem Flair.

Sieben Underdogs - und nur einer überzeugt

Paderborn, Köln, Union Berlin, Düsseldorf, Augsburg und Mainz – sechs Namen, zwei Gemeinsamkeiten. Zum einen gehört das Sextett zum Klub der Kleinen. Gegen kaum einen Bundesligist liegt die Favoritenrolle in ihren Händen. Zum anderen schmücken ihre Logos aktuell den Tabellenkeller. Einzig Freiburg tanzt aus der Reihe der Underdogs. Die Breisgauer sind Vierter - auf Augenhöhe mit Leipzig und vor den Bundesliga-Riesen Dortmund und Leverkusen. Aber was machen sie besser als die übrigen Underdogs? Wir werfen einen Blick auf die Kleinen der Liga.

Streich-Elf: Mit der Chamäleon-Taktik zum ersten Dreier

Christian Streichs Aussagen auf der Pressekonferenz nach dem 3:0 gegen Mainz waren ein Abbild dessen, wofür der 54-Jährige im Jahr 2019 steht: Pragmatismus. Der 54-Jährige gab zu, im Vorfeld des Spiels lange geknobelt zu haben, ob es gegen die 05er eine Dreier- oder Viererkette werden sollte. Außerdem habe man das kompakte Zentrum des FSV bewusst meiden wollen. Damit bestätigt sich ein Trend der letzten Jahre. Streich hat sich verändert.