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Union Berlin

Augsburg und Union sitzen im selben Boot

Auf dem Papier teilen Augsburg und Union Berlin nicht so viele Gemeinsamkeiten. Die einen sind in ihrem neunten Bundesligajahr und dürften mittlerweile als etablierter Erstligist gelten. Die anderen bestreiten gerade die erste Bundesligasaison ihrer Vereinsgeschichte. Trotzdem haben beide Teams fußballerisch mehr gemein, als gerade den Augsburgern lieb sein dürfte. Das bewies spätestens das direkte Aufeinandertreffen.

Die Taktik-Stimmen zum 5. Spieltag (Teil 1)

Welche Trainer waren mit den Leistungen ihrer Teams zufrieden, wo gab es Probleme? Taktikfuechse.de hat gut zugehört und die Taktik-Stimmen des fünften Spieltags zusammengefasst.

Sieben Underdogs - und nur einer überzeugt

Paderborn, Köln, Union Berlin, Düsseldorf, Augsburg und Mainz – sechs Namen, zwei Gemeinsamkeiten. Zum einen gehört das Sextett zum Klub der Kleinen. Gegen kaum einen Bundesligist liegt die Favoritenrolle in ihren Händen. Zum anderen schmücken ihre Logos aktuell den Tabellenkeller. Einzig Freiburg tanzt aus der Reihe der Underdogs. Die Breisgauer sind Vierter - auf Augenhöhe mit Leipzig und vor den Bundesliga-Riesen Dortmund und Leverkusen. Aber was machen sie besser als die übrigen Underdogs? Wir werfen einen Blick auf die Kleinen der Liga.

Taktik-Kniff der Woche: Unions Fischer spielt die Favre-Deckung aus

So verrückt es nach einem 3:1 gegen Borussia Dortmund klingen mag: Eine taktische Meisterleistung war Union Berlins Auftritt am Samstagabend nicht. Der Aufsteiger hielt vielmehr mit Kampfgeist dagegen und profitierte gleichzeitig von schwachen Dortmundern. Dass Union das Mittelfeld nicht immer ganz dicht hielt, fiel kaum ins Gewicht. Der BVB fand die Räume nicht und wenn doch putzten die Eisernen die Angriffe meist am Strafraum weg. Ohne einen kleinen Taktik-Kniff wäre Union aber wohl dennoch nicht auf der Siegerstraße gelandet. Schließlich traf Bülter nach einer perfekt einstudierten Eckballvariante zum 1:0. Urs Fischer und sein Trainerteam verpassten Dortmunds Standardverteidigung damit endgültig das Schild "Großbaustelle". Denn nach Kölns Achim Beierlorzer ist der Schweizer nun schon der zweite Coach, der Dortmunds schläfriges Standardverhalten für sich zu nutzen wusste. Underdogs besinnen sich eben auf ihre Mittel. 

Warum Union am ersten Spieltag noch nicht erstligatauglich war

Gerade einmal 49 Sekunden ließ RB Leipzig die Fans von Union Berlin unbeschwert das erste Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte feiern. So lange dauerte es vom Ende des Berliner Stimmungsboykotts gegen RB Leipzig bis zum ersten Gegentor. Doch das versaute den Union-Fans nach kurzem Innehalten ebenso wenig die Stimmung wie die taktisch mäßige Leistung im restlichen Spielverlauf. Diese war im Vergleich zu der Unterstützung von den Rängen nämlich noch längst nicht erstligareif.