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Schreuder macht Hoffenheim zum Defensivteam (aber nur für ein Spiel)

Julian Nagelsmann lieferte in seiner überaus erfolgreichen Amtszeit in Hoffenheim nicht nur Ergebnisse. Er prägte vor allem auch einen neuen, wilden Stil: viel Offensive, viel Ballbesitz und ein wuchtiges Positionsspiel. Konter wurden unter Nagelsmann indes eher mit wenig Personal abgesichert. Denn in erster Linie ging es ihm um die Abteilung Attacke. 

Nach dessen Abgang in Richtung Leipzig überraschte es deshalb nicht, dass mit dem Niederländer Alfred Schreuder ein ähnlich tickender Trainer verpflichtet wurde: Auch er möchte den Ball haben, auch er möchte über klares Positionsspiel zum Erfolg. Kein Wunder. Schließlich war Schreuder einst nicht nur Co-Trainer von Nagelsmann. Zuletzt arbeitete er bei Ajax Amsterdam an der Seite von Erik Ten Hag, der ebenfalls ein Verfechter von offensivem Ballbesitz-Fußball ist. Doch so ganz rund lief es mit der Ballbesitzidee von Schreuder bei der TSG zunächst nicht. Am vergangenen Samstag dann rieben sich plötzlich viele Zuschauer verwundert die Augen: Nanu, Hoffenheim spielt defensiv?

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Wofür möchte Arsenal unter Emery stehen?

Wo soll die Reise unter Emery hingehen? Diese Frage stellte man sich vor einem Jahr, als der Baske Arsenal nach 22 Jahren unter Arsene Wenger übernahm. Seitdem ist viel Zeit vergangen - und eine Antwort gibt es noch immer nicht. Zuletzt traf Arsenal im North-London-Derby auf Tottenham Hotspur. Nach einem 2:0-Rückstand konnte die Emery-Truppe noch ausgleichen und sich immerhin einen Punkt aufs Konto gutschreiben. Die Geschichte des Spiels aber ist - genauso wie die der letzten Saison - eine der fehlenden Konstanz. Arsenal befindet sich auf der Suche nach einer klaren Spielidee.

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Die XL-Bayern-Analyse: Was gut & was schlecht läuft (Teil 1)

Die erste Länderspielpause einer Saison eignet sich in der Regel für ein kurzes Zwischenfazit. Für die Trainer und Klubs der unterschiedlichen Ligen, aber auch für die Öffentlichkeit ist sie deshalb eine Phase der Analyse. Doch gibt es beim FC Bayern nach zwei Siegen und einem unglücklichen Unentschieden wirklich viel zu kritisieren?

Die Analyse stammt von unserem Gastautor Justin. Hier geht es zu seinem Twitter-Profil: https://twitter.com/Lahmsteiger.

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Fehleranfällig, aber schön: das Breisgauer Mini-Ballbesitzteam

Über Christian Streichs Chamäleon-Taktik ist in den letzten Wochen viel geschrieben worden. Und wie sollte es anders sein: Der kauzige Fußball-Lehrer setzte sie auch gegen den 1. FC Köln ein. Streich packte in der ersten Halbzeit ein 4-4-2 aus, das die Grundordnung des Effzeh kontern sollte. In der Pause malte er dann wieder die bekannte Dreierkette an die Taktiktafel. Der Grund: Mit drei Innenverteidigern wollte Streich besser gegen die gefährlichen Flanken auf Modeste abgesichert sein. Offensiv aber hatte er seiner Mannschaft von Beginn an eine selbstbewusste Marschroute an die Hand gegeben. Mit sechs Zählern im Rücken bewies Freiburg deutlicher als zuvor, dass in ihr eine kleine Ballbesitzmannschaft steckt. Und das ausgerechnet gegen die ausgewiesene Pressingmaschine der Geißböcke. Doch: War Freiburgs Spiel am Ende nur nett anzusehen? Immerhin setzte es gegen Köln die erste Saisonniederlage. Ein Blick auf einen Bundesligisten mit spanischem Flair.

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Glasners Ballbesitzidee: schnell und vertikal muss es sein

Oliver Glasner steht vor allem für intensives Pressing. Soweit so bekannt. Aber auch mit Ball hat der Österreicher klare Ideen. Das stellte spätestens der dritte Spieltag unter Beweis. In den ersten beiden Wochen waren die Wölfe noch jeweils früh in Führung gegangen. So hatten sie sich auf ihre Kernkompetenzen verlassen können und nur wenig Initiative im Spiel mit Ball übernehmen müssen. Gegen Paderborn hingegen kassierte man früh das Gegentor und stand vor einer neuen Herausforderung. Das Glasner-Team widmete sich seiner ersten richtigen Ballbesitzaufgabe. Dabei stachen viele Tendenzen heraus, die man schon in den ersten Pflichtspielen zumindest erahnen konnte.

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Wie viel Sarri steckt schon in Juve?

Juventus Turin, der Serienmeister der Serie A. Acht Mal in Folge hat man den Scudetto mittlerweile gewonnen. Nationale Titel sind in Turin entsprechend fest eingeplant. Durch die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo im vergangenen Sommer wurden die Erwartungen aber nochmals erhöht. Das hieß nichts anderes als: Juventus plante mit seinem neuen Superstar den Champions-League-Sieg. Doch: Schon im Viertelfinale gegen Ajax Amsterdam platzte dieser Traum. Trotz erneuter Meisterschaft musste Trainer Massimiliano Allegri gehen. Nun sollen unter Maurizio Sarri neue Pfade beschritten werden. Mit ähnlichem Ziel wie zuvor.

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Wagner gegen Covic: Wenn Vorzeichen sich umkehren

Sowohl in Gelsenkirchen als auch in Berlin hatten sich die Führungsetagen schon Anfang Mai für ihre neuen Übungsleiter entschieden. Das war es aber tatsächlich auch schon mit den Gemeinsamkeiten beider Klubs. Denn die beiden Auserwählten stehen für fast gegensätzliche Fußballphilosophien. Während David Wagner vor allem seine Pressingmaschinerie aus England mit nach Schalke bringt, will Covic das fast schon chronisch unterbesetzte Berliner Olympiastadion endlich mit attraktivem Offensivfußball füllen. Das direkte Duell stand also unter klaren Vorzeichen - entwickelte sich aber ganz anders als erwartet.

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Nagelsmann hat von Rangnick gelernt

In den ersten Minuten des Spiels von RB Leipzig in Gladbach bot sich ein ungewohntes Bild. Eine von Nagelsmann trainierte Mannschaft überließ ihrem Gegner bereitwillig den Ball. In Hoffenheim wäre das wohl, wenn überhaupt, nur gegen die ganz Großen denkbar gewesen. Zu denen gehört Gladbach bekanntermaßen nicht. Anders ausgedrückt: Nagelsmann ist in Leipzigs Fußball-Welt angekommen. 

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