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Wie Nagelsmann Kovacs Matchplan beantwortete (und der Kroate zurückschlug)

Aus 5-3-2 mache 4-2-3-1. Mit einer einfachen Kritzelei auf der Taktik-Tafel stoppte Nagelsmann die Überlegenheit der Bayern. Zumindest hat diese Vorstellung Charme. Denn sie entspricht dem Bild, das man von Nagelsmann hat. Schließlich ist er es, der den Ruf als vielleicht bester In-Game-Coach Deutschlands inne hat. Wenn man einem Bundesliga-Trainer in der Zeit nach Guardiola spielentscheidende Umstellungen zutraut, dann Nagelsmann. Doch diese Vorstellung scheint mit Blick auf das Topspiel etwas kurz gegriffen. Denn sie übersieht, dass auch Kovac mehrmals reagiert hat. Ein Trainerduell mit Treffern auf beiden Seiten entfachte. Aber wer ist nun der Punktesieger?

Der Artikel ist die Nagelsmann-lastige Fortsetzung von 'Ausgecoacht? Kovac, Nagelsmann & die Zahlenspielchen'.

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Ausgecoacht? Kovac, Nagelsmann & die Zahlenspielchen

Auch nach über einem Jahr Amtszeit ist Niko Kovac den Stempel des Defensivtrainers noch nicht los. Und das hat seine Gründe. Denn während die Bayern gegen den Ball überzeugen konnten, mussten sich die Zuschauer offensiv häufig mit plumpen Flankenversuchen zufrieden geben. Umso verblüffender war es, dass der Rekordmeister das Gipfeltreffen in Leipzig zunächst völlig im Griff hatte. Die Bayern ließen das Leder im Stile einer echten Ballbesitzmannschaft durch die Reihen laufen. Wir wagen einen Rückblick auf das vielleicht spannendste Trainerduell der Saison: Niko Kovac gegen Julian Nagelsmann. So viel vorweg: Es war ein Aufeinandertreffen voller Umstellungen und Mathematik. Hä?

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Tikinaccio? Wir haben Fragen, Herr Favre!

Es ist ein schwieriges Unterfangen, Lucien Favres Ärger nach der Pleite gegen Union Berlin in Worte zu fassen. Nur so viel: Der Schweizer warf seiner Mannschaft vor, unnötigerweise in Hektik verfallen zu sein. „Nach dem 1:1 müssen wir geduldig weiter spielen, irgendwann kommt die Situation“, so der 61-Jährige. Die Kritik allein darauf zu reduzieren, wäre allerdings zu kurz gegriffen. Auch Favre selbst muss sich hinterfragen. Was wir nun von ihm wissen wollen.

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Von Berliner Köchen und verrückten Mannorientierungen

Seit der Amtsübernahme von Ante Covic verfolgt die Hertha in allen Spielphasen eine deutlich aktivere Philosophie als unter Vorgänger Dardai. Dies war wohl auch der Hauptgrund für den Trainerwechsel bei den Berlinern. Dem Klub schmeckte der Dardai-Fußball nicht mehr, man wollte seinen Anhängern endlich attraktiveren, forscheren Fußball bieten können. Während Covic die Kombinationsfreude schon im Laufe der Vorbereitung nach oben schrauben konnte, fängt die Arbeit für ihn in einem anderen Bereich erst so richtig an. Denn vor allem im Spiel gegen den Ball sucht das Trainertalent noch nach dem richtigen Rezept.

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Weder Fisch noch Fleisch: Augsburg-Klatsche trotz Mauertaktik

Dass der FC Augsburg auch in Zukunft nicht für Offensivfußball stehen würde, schien mit der Verpflichtung von Martin Schmidt klar. Der Schweizer steht vielmehr für eine kompakte, massive Defensive als für eine mitreißende Ballbesitzidee. Doch: Nach dem enttäuschenden Pokalaus gegen Regionalligist Verl gingen seine Augsburger auch beim Ligaauftakt in Dortmund (1:5) gnadenlos unter. Und das, obwohl die Fuggerstädter sich auf Schmidts vermeintliche Paradedisziplin konzentrierten: das Verteidigen.

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Typisches Favre-Näschen beim Kantersieg

5:1 gegen Augsburg: Gleich am ersten Spieltag konnte Borussia Dortmund ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung München senden. Allerdings: Was nach einem schwarzgelben Spektakel klingt, in dem Lucien Favre seine angriffslustige Offensive von der Leine gelassen hat, war in Wahrheit ein recht risikoarmer BVB-Auftritt. Denn es bleibt dabei, dass Favre auch im Ballbesitz viel an seine Defensive denkt.

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Wie Kovac gegen Hertha mit dem Feuer spielte

Ligaweit dürfte es kaum einen Trainer geben, der kontroverser diskutiert wird als Niko Kovac. Die einen feiern ihn, weil er die große Bayern-Krise im vergangenen Herbst meistern konnte und zu einem versöhnlichen Ende brachte. Die anderen halten ihn für taktisch limitiert, sprechen ihm den Blick fürs Detail ab. Das 2:2 zum Ligaauftakt gegen die Hertha half hierbei vermutlich weder der einen noch der anderen Fraktion wesentlich dabei, ihre Meinung zu untermauern. Denn: Das Kovac-System offenbarte erneut Licht und Schatten. Der Kroate spielte taktisch mit dem Feuer - löschte es dank guter In-Game-Entscheidungen aber selbst, bevor es zu spät war.

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