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Die Evolution der Niederlande unter Koeman - eine Kaderanalyse

Es ist der 9. Juli 2014. Der letzte Tag, an dem die Niederlande an einem großen internationalen Erfolg schnupperte. Im Halbfinale der Weltmeisterschaft musste sie sich schlussendlich Argentinien geschlagen geben, wenn auch erst im Elfmeterschießen. Die beiden folgenden großen Turniere, die EM 2016 und die WM 2018, fanden ohne die Niederlande statt. Erst in diesem Jahr kam man einem Erfolg mal wieder näher. Man arbeitete sich bis ins Finale der Nations League vor, schlug auf dem Weg dorthin unter anderem Deutschland, Frankreich und England. Zwischen den heutigen Erfolgen und denen alter Tage liegt eine Zeit voller Enttäuschungen. Aus dem Kader der WM 2014 stehen nur noch fünf Spieler im aktuellen Aufgebot.

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Frankfurts Ballbesitzspiel - Zeit für eine Zwischenbilanz

Vor der Saison machte es sich Adi Hütter zum Ziel, das Ballbesitzspiel seines Teams zu verbessern. Natürlich ist es noch nicht absehbar, welche Auswirkungen die Stürmerrochaden dieses Transferfensters darauf haben werden. Dennoch scheint die Zeit nach drei Spieltagen reif für eine Zwischenbilanz. Das Spiel gegen die Fortuna ist dafür ein guter Maßstab, weil es sich um eine auf dem Papier unterlegene Mannschaft handelt, die ihre Stärken besonders im Verteidigen und Kontern sieht. Das kann für ein unreifes Ballbesitzspiel zur Gefahr werden.

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Tikinaccio? Wir haben Fragen, Herr Favre! (Teil 2)

Es ist schwierig, Favres Ärger nach der Pleite gegen Union Berlin in treffende Worte zu verpacken. Nur so viel: Der Schweizer warf seiner Mannschaft vor, unnötigerweise in Hektik verfallen zu sein. „Nach dem 1:1 müssen wir geduldig weiter spielen, irgendwann kommt die Situation“, so der 61-Jährige. Die Kritik allein darauf zu reduzieren, wäre allerdings zu kurz gegriffen. Auch Favre selbst muss sich hinterfragen. Was wir nun von ihm wissen wollen. Teil 2.

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Die Fohlen haben Wachstumsschmerzen

„Die Fohlen“ wird das Team der Gladbacher Borussia gerne genannt. Selten war ein Spitzname passender. Fohlen sind bekanntlich Jungtiere, die noch wachsen müssen. Das gilt auch für die Gladbacher. Die positive Nachricht: Die Fohlen der Borussia entwickeln sich prächtig. Die negative: Sie haben gleichzeitig auch hin und wieder Wachstumsschmerzen. 

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Schreuder macht Hoffenheim zum Defensivteam (aber nur für ein Spiel)

Julian Nagelsmann lieferte in seiner überaus erfolgreichen Amtszeit in Hoffenheim nicht nur Ergebnisse. Er prägte vor allem auch einen neuen, wilden Stil: viel Offensive, viel Ballbesitz und ein wuchtiges Positionsspiel. Konter wurden unter Nagelsmann indes eher mit wenig Personal abgesichert. Denn in erster Linie ging es ihm um die Abteilung Attacke. 

Nach dessen Abgang in Richtung Leipzig überraschte es deshalb nicht, dass mit dem Niederländer Alfred Schreuder ein ähnlich tickender Trainer verpflichtet wurde: Auch er möchte den Ball haben, auch er möchte über klares Positionsspiel zum Erfolg. Kein Wunder. Schließlich war Schreuder einst nicht nur Co-Trainer von Nagelsmann. Zuletzt arbeitete er bei Ajax Amsterdam an der Seite von Erik Ten Hag, der ebenfalls ein Verfechter von offensivem Ballbesitz-Fußball ist. Doch so ganz rund lief es mit der Ballbesitzidee von Schreuder bei der TSG zunächst nicht. Am vergangenen Samstag dann rieben sich plötzlich viele Zuschauer verwundert die Augen: Nanu, Hoffenheim spielt defensiv?

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Wofür möchte Arsenal unter Emery stehen?

Wo soll die Reise unter Emery hingehen? Diese Frage stellte man sich vor einem Jahr, als der Baske Arsenal nach 22 Jahren unter Arsene Wenger übernahm. Seitdem ist viel Zeit vergangen - und eine Antwort gibt es noch immer nicht. Zuletzt traf Arsenal im North-London-Derby auf Tottenham Hotspur. Nach einem 2:0-Rückstand konnte die Emery-Truppe noch ausgleichen und sich immerhin einen Punkt aufs Konto gutschreiben. Die Geschichte des Spiels aber ist - genauso wie die der letzten Saison - eine der fehlenden Konstanz. Arsenal befindet sich auf der Suche nach einer klaren Spielidee.

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Die XL-Bayern-Analyse: Was gut & was schlecht läuft (Teil 1)

Die erste Länderspielpause einer Saison eignet sich in der Regel für ein kurzes Zwischenfazit. Für die Trainer und Klubs der unterschiedlichen Ligen, aber auch für die Öffentlichkeit ist sie deshalb eine Phase der Analyse. Doch gibt es beim FC Bayern nach zwei Siegen und einem unglücklichen Unentschieden wirklich viel zu kritisieren?

Die Analyse stammt von unserem Gastautor Justin. Hier geht es zu seinem Twitter-Profil: https://twitter.com/Lahmsteiger.

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Fehleranfällig, aber schön: das Breisgauer Mini-Ballbesitzteam

Über Christian Streichs Chamäleon-Taktik ist in den letzten Wochen viel geschrieben worden. Und wie sollte es anders sein: Der kauzige Fußball-Lehrer setzte sie auch gegen den 1. FC Köln ein. Streich packte in der ersten Halbzeit ein 4-4-2 aus, das die Grundordnung des Effzeh kontern sollte. In der Pause malte er dann wieder die bekannte Dreierkette an die Taktiktafel. Der Grund: Mit drei Innenverteidigern wollte Streich besser gegen die gefährlichen Flanken auf Modeste abgesichert sein. Offensiv aber hatte er seiner Mannschaft von Beginn an eine selbstbewusste Marschroute an die Hand gegeben. Mit sechs Zählern im Rücken bewies Freiburg deutlicher als zuvor, dass in ihr eine kleine Ballbesitzmannschaft steckt. Und das ausgerechnet gegen die ausgewiesene Pressingmaschine der Geißböcke. Doch: War Freiburgs Spiel am Ende nur nett anzusehen? Immerhin setzte es gegen Köln die erste Saisonniederlage. Ein Blick auf einen Bundesligisten mit spanischem Flair.

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