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Weder Fisch noch Fleisch: Augsburg-Klatsche trotz Mauertaktik

Dass der FC Augsburg auch in Zukunft nicht für Offensivfußball stehen würde, schien mit der Verpflichtung von Martin Schmidt klar. Der Schweizer steht vielmehr für eine kompakte, massive Defensive als für eine mitreißende Ballbesitzidee. Doch: Nach dem enttäuschenden Pokalaus gegen Regionalligist Verl gingen seine Augsburger auch beim Ligaauftakt in Dortmund (1:5) gnadenlos unter. Und das, obwohl die Fuggerstädter sich auf Schmidts vermeintliche Paradedisziplin konzentrierten: das Verteidigen.

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Typisches Favre-Näschen beim Kantersieg

5:1 gegen Augsburg: Gleich am ersten Spieltag konnte Borussia Dortmund ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung München senden. Allerdings: Was nach einem schwarzgelben Spektakel klingt, in dem Lucien Favre seine angriffslustige Offensive von der Leine gelassen hat, war in Wahrheit ein recht risikoarmer BVB-Auftritt. Denn es bleibt dabei, dass Favre auch im Ballbesitz viel an seine Defensive denkt.

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Wie Kovac gegen Hertha mit dem Feuer spielte

Ligaweit dürfte es kaum einen Trainer geben, der kontroverser diskutiert wird als Niko Kovac. Die einen feiern ihn, weil er die große Bayern-Krise im vergangenen Herbst meistern konnte und zu einem versöhnlichen Ende brachte. Die anderen halten ihn für taktisch limitiert, sprechen ihm den Blick fürs Detail ab. Das 2:2 zum Ligaauftakt gegen die Hertha half hierbei vermutlich weder der einen noch der anderen Fraktion wesentlich dabei, ihre Meinung zu untermauern. Denn: Das Kovac-System offenbarte erneut Licht und Schatten. Der Kroate spielte taktisch mit dem Feuer - löschte es dank guter In-Game-Entscheidungen aber selbst, bevor es zu spät war.

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Taktik-Kniff der Woche: Unions Fischer spielt die Favre-Deckung aus

So verrückt es nach einem 3:1 gegen Borussia Dortmund klingen mag: Eine taktische Meisterleistung war Union Berlins Auftritt am Samstagabend nicht. Der Aufsteiger hielt vielmehr mit Kampfgeist dagegen und profitierte gleichzeitig von schwachen Dortmundern. Dass Union das Mittelfeld nicht immer ganz dicht hielt, fiel kaum ins Gewicht. Der BVB fand die Räume nicht und wenn doch putzten die Eisernen die Angriffe meist am Strafraum weg. Ohne einen kleinen Taktik-Kniff wäre Union aber wohl dennoch nicht auf der Siegerstraße gelandet. Schließlich traf Bülter nach einer perfekt einstudierten Eckballvariante zum 1:0. Urs Fischer und sein Trainerteam verpassten Dortmunds Standardverteidigung damit endgültig das Schild "Großbaustelle". Denn nach Kölns Achim Beierlorzer ist der Schweizer nun schon der zweite Coach, der Dortmunds schläfriges Standardverhalten für sich zu nutzen wusste. Underdogs besinnen sich eben auf ihre Mittel. 

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